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Donnerstag, 29. Juni 2017

fluffig-fruchtige Erdbeer Biskuitrolle

Ich hoffe ihr habt alle den Kurz-Sommer der letzten Wochen genossen und ein bisschen Sonne getankt.

Hier ist schon wieder alles grau und nass - passt zur aktuellen Stimmung wenn ich an die vielen Dinge denke die es in den nächsten Wochen unitechnisch zu erledigen gibt.

Aber - jetzt kommt das große ABER - obwohl die Sonne nur sporadisch scheint können wir uns ja trotzdem mit leckeren Sommerfrüchten verwöhnen. Im Sommer ist Obst das Beste was es gibt und dann kann man ja auch noch so viele leckere Backwerke daraus zaubern.

Heute gibt's die Würdigung der Erdbeere, die es sich in einem Bett aus Quark und Sahne bequem macht, umhüllt von fluffigem Biskuit. Schmeckt auch bei nur wenigen Sonnenstunden. Ist ja schließlich Kuchen und der geht eigentlich immer.







Für die Rolle braucht ihr

Biskuitboden:

4 Eier
70g Zucker
1PÄ Vanillezucker oder 1TL Vanilleextrakt
80g Mehl
1Msp Backpulver

Füllung:

300g Erdbeeren
250g kalte Schlagsahne
30g gemahlene Gelatine
250g Magerquark
1EL Zitronensaft
50g Zucker


So geht’s

  1. Für den Biskuit Eier mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe eine Minute schaumig schlagen
  2. Zucker und Vanillezucker unter Rühren einstreuen und zwei Minuten weiterschlagen
  3. Mehl und Backpulver mischen, zu der Eiermasse geben und kurz unterrühren
  4. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, glatt streichen und bei 180°C Umluft ca. 10 Minuten backen
  5. Den Biskuit nach dem Backen auf ein Blatt Backpapier stürzen, das mitgebackene Backpapier vorsichtig lösen und locker wieder auf den Teig legen. Mit einem Geschirrtuch bedecken und erkalten lassen
  6. Die Erdbeeren waschen und in kleine Würfel schneiden
  7. Die kalte Sahne mit 15g Gelatine mischen und steif schlagen
  8. Quark und Zitronensaft verrühren und weitere 15g Gelatine mit dem Mixer unterrühren
  9. Den Zucker unter Rühren dazugeben
  10. Sahne und Erdbeeren unter die Quarkmischung heben
  11. Diese Mischung auf dem erkalteten Biskuit verteilen und an den Längsseiten jeweils einen Zentimeter frei lassen
  12. Von einer Längsseite her aufrollen und für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen

Tipp: Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen

Die Menge kann problemlos halbiert werden. Praktisch für alle Studenten die, wie ich, nur einen Miniofen haben (in den aber immerhin eine ganze Pizza passt)



Freitag, 15. April 2016

Erdnussbutterkuchen mit Himbeeren

Zwischen Erdnussbutter und mir besteht eine Hassliebe. Manchmal hab ich richtig Lust auf ein leckeres Brötchen mit Erdnussbutter und manchmal steht das Glas ewig lang unberührt im Schrank.

Dieses Mal war die Liebe wieder stärker und nach ein paar Minuten rühren und ein paar weiteren Minuten backen hatte ich einen leckeren und vor allem super saftigen Erdnussbutterkuchen auf dem Teller.

Nur Erdnussbutter ist aber auch langweilig und in der Tiefkühlung warteten noch ein paar Himbeeren auf ihre Verarbeitung. Die machen den Kuchen extra saftig und bringen noch ein bisschen Farbe ein.






Damit das Ganze auch noch ein bisschen hübscher aussieht (und weil Schokolade immer geht) haben sich noch ein paar Schokotröpfchen vor dem Backen auf den Kuchen geschlichen.


Für eine 20x20cm Form (oder 12 Muffinförmchen) benötigt ihr


100g weiche Butter
60g Erdnussbutter
75g brauner Zucker
75g Zucker
1TL Vanilleextrakt (alternativ Vanillezucker oder Mark einer Vanilleschote)
2 Eier
125g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
100ml Milch (alternativ Buttermilch)
100g Himbeeren (frisch oder TK)
50g Schokotropfen


So gehts

Butter und Erdnussbutter und Vanille schaumig rühren. Zucker unter rühren einrieseln lassen. Die Eier nacheinander untermischen. Mehl, Backpulver und Salz mischen und abwechseln mit der Milch unter die Buttermischung rühren. 
Zuletzt die Himbeeren kurz unter den Teig heben,
In die Form geben und mit den Schokotropfen bestreuen.
Bei 150°C Umluft den Kuchen ca. 30 Minuten backen.


Tipp: Erdnussbutter lässt sich super einfach selbst herstellen. Dafür einfach Erdnüsse (mit oder ohne Salz) in der Küchenmaschine so lange schreddern, bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Die Erdnüsse enthalten von Natur aus ausreichend Öl, sodass nichts mehr hinzugegeben werden muss. Im Kühlschrank hält sich die Erdnussbutter mehrere Wochen ohne Probleme.


Ich back mir gleich noch ne Portion von dem Kuchen, der erste hat nur wenige Stunden überlebt ;)

Montag, 17. August 2015

Johannisbeerschnecken mit Vanillepudding

Obst ist im Sommer besonders verführerisch. Frisch, saftig und von der Sonne in kräftige Farben getaucht warten jede Menge verschiedener Sorten in den Läden, auf den Feldern und auf dem Wochenmarkt darauf, mit nach Hause genommen zu werden. Besonders gerne mag ich dann frische Beeren. Die schmecken nicht nur super, sondern eigenen sich auch perfekt zum Backen.

Herausgekommen sind süß-säuerliche Schnecken, die zu Hause super angekommen sind. So viele Komplimente hab ich für etwas so simples schon lange nicht mehr bekommen :)







Schmecken sowohl frisch aus dem Ofen als auch noch nach mehreren Tagen super - wenn sie denn so lange überleben ;)


Für ca. 28 Schnecken braucht ihr

Teig:

500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
125ml lauwarme Milch
100g zerlassene Butter
1 Prise Salz
1PÄ Vanillezucker
50g Zucker
2 Eier

Füllung:

2PÄ Vanillepuddingpulver
500ml Milch
100g Zucker
300g Johannisbeeren

So geht's

1      Hefe in der lauwarmen Milch auflösen
2    Mit den anderen Zutaten vermischen und abgedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen
3    In der Zwischenzeit den Pudding mit den 500ml Milch und 100g Zucker nach Packungsanweisung zubereiten
4    In eine Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen
5    Den Hefeteig nach dem Gehen durchkneten und als Rechteck von ca. 40x60cm ausrollen
6     Den Pudding auf dem Teig verteilen
7     Die Johannisbeeren waschen, die Stiele entfernen und verteilen
8    Von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden
9     Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180°C Umluft für ca. 15 Minuten backen
1    Bei Bedarf aus Puderzucker und Wasser/Zitronensaft einen dickflüssigen Guss anrühren und auf den lauwarmen Schnecken verteilen


[Das Original Rezept stammt übrigens hierher. Ich habe mehr Johannisbeeren und frische Hefe statt Trockenhefe verwendet]
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In den nächsten Tagen geht's für mich wieder in die Heimat (natürlich mit frisch Gebackenem). Bin froh, dass meine Mitbewohnerin immer die ganze Post für mich annimmt :D
Bald gibt's hier eine kleine Zwangspause - ich werd am Ellenbogen (dummerweise der meiner Schreibhand) operiert und bin dann Schreibtechnisch erstmal außer Gefecht.


Liebe Grüße aus dem mittlerweile zum Glück etwas abgekühltem Sauerland :)