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Sonntag, 20. Dezember 2015

Von Rentieren, Schnecken und milden Vorweihnachtstagen

Liebe Kinder, es weihnachtet sehr. Also zumindest laut dem Kalender und den hunderten Menschen, die sich in den Innenstädten tummeln. Von weißer Weihnacht keine Spur, dafür konnte ich die Heizung wieder runterdrehen und meine Mutter hat mir vorhin erzählt, dass bei ihr zum Abendessen gegrillt wird. Abgesehen vom immer leerer werdenden Adventskalender und den fertig verpackten Geschenken auf meinem Schreibtisch könnte diese Vorweihnachtszeit ohne Probleme als netter, milder Herbst durchgehen. Schnee hatten wir hier im Siegerland zwar schon und brauchen tu ich ihn auch nicht wirklich, aber so eine verschneite Landschaft ist schon schön anzusehen.

Um wenigstens etwas weihnachtliches Feeling herzustellen, hab ich die letzten Tage, begleitet vom weihnachtlichen Radiosender, quasi ausschließlich in der Küche verbracht um Unmengen an Keksen und Pralinen herzustellen. 

Die ersten Keksrezepte gibt es heute, den Rest wahrscheinlich morgen, sobald ich im Chaos meiner Wohnung die Kamera wiedergefunden habe.


Los geht's mit Keksen, die sich als das rotnasige Rentier Rudolf tarnen:







Für den Teig:

-          250g Mehl
-          125g Zucker
-          1/2PÄ Vanillezucker
-          1 Ei
-          125g warme Butter
-          1TL Backpulver

Für die Deko:

-          1 Eiweiß
-          Puderzucker
-          Lebensmittelfarbe in braun, rot und schwarz
-          Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle
-          Zahnstocher

So geht’s:

Alle Zutaten für den Teig vermischen bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Auf einer bemehlten Fläche auf die gewünschte Dicke ausrollen und mit einem Ausstecher Herzen ausstechen. Bei 200°C ca. 8-10 Minuten backen oder bis die Ränder goldbraun sind.
Vollständig auskühlen lassen.
Das Eiweiß leicht schlagen und solange Puderzucker unterrühren, bis eine Masse entsteht, die nur langsam vom Löffel herunterfließt. Ist das Icing zu fest, einfach mit wenig! Wasser oder Zitronensaft verdünnen. Meist reichen wenige Tropfen. Den Großteil der Masse braun färben. Ist keine braune Lebensmittelfarbe vorhanden, einfach rot und grün mischen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Kleine Mengen Icing schwarz und rot färben. Das braune Icing in den Spritzbeutel füllen und die untere Hälfte des Herzens erst umranden und dann ausfüllen. Mit einem Zahnstocher kann alles gleichmäßig verteilt werden. Danach das Geweih spritzen. Nach wenigen Minuten können die Augen und die Nase mit Hilfe eines Zahnstochers gemalt werden. Alles über Nacht trocknen lassen. Tipp: Wer kein Fan von Icing ist, kann die Rentiere auch mit Schokolade gestalten. Vollmilch für den Kopf und das Geweih, Zartbitter für die Augen und eine rote Schokolinse als Nase.

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Als nächstes gesellen sich still und heimlich kleine und fix zubereitete Marzipanschnecken, die einen Hauch Zimt im Gepäck haben







Für ca. 22 Schnecken braucht ihr:

-          1 Packung Blätterteig (frisch)
-          200g Marzipanrohmasse
-          1TL Zimt
-          1 Ei und 1 Eigelb

So geht’s:

Marzipan, Ei, Eigelb und Zimt mit dem Mixer zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Den Blätterteig ausrollen und mit der Marzipanmasse bestreichen. Von der längeren Seite her aufrollen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen bei 200°C ca. 15 Minuten goldgelb backen. 

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Damit sich die kleinen, zerbrechlichen Schnecken nicht so alleine fühlen, haben sie einen größeren Beschützer aus Hefeteig mitgebracht. Die Schnecken haben ein großes Herz, völl mit säuerlichen Äpfel, süßem Marzipan und würzigem Zimt





Für 15-18 Stück benötigt ihr:

-          500g Mehl
-          50g Zucker
-          1PÄ Trockenhefe
-          50g Butter
-          200ml Milch
-          2 Eier

Für die Füllung:

-          40g Butter
-          50g brauner Zucker
-          50g weißer Zucker
-          2TL Zimt
-          2 große Äpfel
-          100g Marzipan
-          3EL gemahlene Mandeln

So geht’s:

Mehl, Zucker und Hefe mischen. Butter schmelzen und mit der Milch verrühren, damit eine lauwarme Mischung entsteht. Zusammen mit den Eiern unter die Mehlmischung rühren bis ein glatter Teig entsteht. Zugedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die beiden Zuckersorten mit dem Zimt vermischen. Die Hälfte unter die Äpfel mischen. Marzipan in kleine Stücke schneiden und mit den Mandeln ebenfalls zu den Äpfeln geben. Alles gut vermischen.
Den Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem ca. 30x40cm großen Rechteck ausrollen. Die Butter schmelzen und auf dem Teig verteilen. Darüber die restliche Zimtzuckermischung darüber geben und zum Schluss die Apfelmischung darauf verteilen. Von der längeren Seite her aufrollen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden. In Muffinförmchen oder direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Wer mag kann noch aus Puderzucker und Milch einen Guss anrühren und auf den noch warmen Schnecken verteilen. Schmecken auch noch nach ein paar Tagen gut, wenn man sie für 20 Sekunden in die Mikrowelle gibt.
Das Originalrezept stammt vom wunderbaren Blog kreativfieber. Schaut unbedingt mal vorbei!

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Damit sich Rudolf als Keks nicht so alleine fühlt, wurde auch ihm ein Helfer zur Seite gestellt. Ein Helfer, der sich durch Hafer und leckere Schokolade auszeichnet, Rudolf dadurch aber auch nicht allzu lange helfen kann, bevor er verputzt wird.





Für ca. 20 Doppelkekse benötigt ihr:

-          100g Butter
-          200g Haferflocken
-          50g Kokosraspeln
-          2 Eier
-          180g Zucker
-          50g Mehl
-          2TL Backpulver
-          250g Schokolade

So geht’s:

Butter schmelzen und mit Haferflocken, Kokos, Eiern und Zucker verrühren. Mehl und Backpulver mischen und über die Masse sieben. Alles gut vermischen. Aus dem Teig Kugeln in Marzipankartoffelgröße formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Leicht platt drücken und bei 175°C ca. 12 Minuten backen bis die Kekse goldbraun sind. Vollständig abkühlen lassen. Die Schokolade schmelzen und jeweils einen Klecks auf die Hälfte der Kekse geben. Einen weiteren Keks daraufsetzen und leicht andrücken. Bei Bedarf mit weiterer Schokolade verzieren.
Das Originalrezept habe ich bei Maras Wunderland gefunden. Meine Kekse sehen zwar nicht ganz so schön aus, schmecken aber trotzdem wunderbar :)


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Habt einen wunderbaren Start in die Woche!

Liebe Grüße,

Miriam

Montag, 17. August 2015

Johannisbeerschnecken mit Vanillepudding

Obst ist im Sommer besonders verführerisch. Frisch, saftig und von der Sonne in kräftige Farben getaucht warten jede Menge verschiedener Sorten in den Läden, auf den Feldern und auf dem Wochenmarkt darauf, mit nach Hause genommen zu werden. Besonders gerne mag ich dann frische Beeren. Die schmecken nicht nur super, sondern eigenen sich auch perfekt zum Backen.

Herausgekommen sind süß-säuerliche Schnecken, die zu Hause super angekommen sind. So viele Komplimente hab ich für etwas so simples schon lange nicht mehr bekommen :)







Schmecken sowohl frisch aus dem Ofen als auch noch nach mehreren Tagen super - wenn sie denn so lange überleben ;)


Für ca. 28 Schnecken braucht ihr

Teig:

500g Mehl
1 Würfel frische Hefe
125ml lauwarme Milch
100g zerlassene Butter
1 Prise Salz
1PÄ Vanillezucker
50g Zucker
2 Eier

Füllung:

2PÄ Vanillepuddingpulver
500ml Milch
100g Zucker
300g Johannisbeeren

So geht's

1      Hefe in der lauwarmen Milch auflösen
2    Mit den anderen Zutaten vermischen und abgedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen
3    In der Zwischenzeit den Pudding mit den 500ml Milch und 100g Zucker nach Packungsanweisung zubereiten
4    In eine Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen
5    Den Hefeteig nach dem Gehen durchkneten und als Rechteck von ca. 40x60cm ausrollen
6     Den Pudding auf dem Teig verteilen
7     Die Johannisbeeren waschen, die Stiele entfernen und verteilen
8    Von der langen Seite her vorsichtig aufrollen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden
9     Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180°C Umluft für ca. 15 Minuten backen
1    Bei Bedarf aus Puderzucker und Wasser/Zitronensaft einen dickflüssigen Guss anrühren und auf den lauwarmen Schnecken verteilen


[Das Original Rezept stammt übrigens hierher. Ich habe mehr Johannisbeeren und frische Hefe statt Trockenhefe verwendet]
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In den nächsten Tagen geht's für mich wieder in die Heimat (natürlich mit frisch Gebackenem). Bin froh, dass meine Mitbewohnerin immer die ganze Post für mich annimmt :D
Bald gibt's hier eine kleine Zwangspause - ich werd am Ellenbogen (dummerweise der meiner Schreibhand) operiert und bin dann Schreibtechnisch erstmal außer Gefecht.


Liebe Grüße aus dem mittlerweile zum Glück etwas abgekühltem Sauerland :)


Mittwoch, 24. Juni 2015

selbstgemachte Milchschnitte [schmeckt wie das Original]

Ein paar Tage Sonnenschein und schon ist es wieder so kühl, dass ich eigentlich die Heizung anschmeißen könnte.

Stattdessen backe ich lieber - schließlich wärmt die Hitze des Ofens auch ein bisschen und am Ende ist mir nicht nur warm, sondern ich habe auch etwas leckeres zum Kaffee.

Etwas nicht zu schweres, aber gleichzeitig cremiges sollte es werden.
Was bietet sich da besser an als selbstgemachte Milchschnitte mit fluffigem Biskuit und leckerer Sahnefüllung?






Das Rezept stammt von dem genialen Channel kochkino.



Für 9 Stück benötigt ihr:

Teig:

4 Eier auf Raumtemperatur
100g Mehl
80g Zucker
1 Prise Salz
20g Backkakao
30ml Wasser

Creme:

400ml kalte Schlagsahne
1PÄ Vanillezucker
1TL Honig
3-4 Tropfen Orangenaroma
100g weiße Schokolade

So geht’s:

Für den Schoko Biskuit:


  1.  Die Eier mit dem Zucker aufschlagen, bis die Masse hell und schaumig ist
  2. Mehl mit Kakao und Salz mischen
  3. Mehlmischung und Wasser zu der Eiermischung geben und verrühren
  4. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und glatt streichen
  5. Bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen
  6. Direkt nach dem Backen den Biskuit mit der Oberseite nach unten auf eine 2te Lage Backpapier legen, die jetzt obere Lage Backpapier vorsichtig ablösen und locker wieder drauf legen
  7. Den Biskuit wieder umdrehen, mit einem Küchentuch abdecken und vollständig auskühlen lassen
  8. Nach dem Abkühlen den Teig in Rechtecke schneiden (ca. 11x5cm)

Für die Creme:


  1. Die Schokolade grob hacken und über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und  abkühlen lassen
  2. Die Sahne mit dem Vanillezucker, dem Honig und dem Orangenaroma aufschlagen
  3. Einen kleinen Teil der Sahne zu der Schokolade geben und gut vermischen
  4. Danach die restliche Sahne dazugeben
  5. Die Creme auf der Hälfte der Biskuitböden verteilen und die andere Hälfte darauf setzen
  6. Für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen


Das Orangenaroma gibt der Creme den typischen Milchschnittegeschmack, also besser nicht weglassen ;) 

Klingt nach einem größeren Aufwand als es tatsächlich ist und der Geschmack der Selbstbauversion kommt mehr als nah an das Original heran.

Liebste Grüße,
Miriam 

Freitag, 1. Mai 2015

Halb Muffin, halb Cookie - der Mookie

Hybride sind in der Welt des Backens mittlerweile fast normal.
Da gibt es Menschen, die einfach mal Croissants mit Donuts kreuzen und schon steht die halbe Welt Schlange um so ein Teilchen zu probieren.


Ich hab's da lieber etwas bodenständiger. Heute werden zwei Dinge gekreuzt, die zwei meiner liebsten Gebäckeigenschaften (wobei, kann man sich bei so vielen leckeren Sachen eigentlich wirklich festlegen?) vereinen: Die Fluffigkeit von Muffins und die Knusprigkeit von Cookies.

Et voilà: Der Mookie.






Vor gefühlt einem Jahr habe ich die in der Sendung "Enie backt" gesehen und fand die Idee klasse.

Und was soll ich sagen: Die sehen nicht nur gut aus, die schmecken auch super. Es sind sogar Banane und Haferflocken enthalten. Damit werden die Teilchen ja quasi gesund ;)


Für 10-12 Mookies braucht ihr

1 Ei
140g braunen Zucker
1PÄ Vanillezucker
125g weiche Butter
75g Apfelmus
1 Banane (je reifer desto besser)
150g Mehl
1/2TL Backpulver
1TL Salz
150g Schokotröpfchen oder Chunks
100g Haferflocken

So geht's

Ei, Zucker, Vanillezucker und Butter cremig rühren.
Danach das Apfelmus untermischen.
Die Banane schälen, mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls unter den Teig mischen. 
Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen und unter den Teig rühren.
Als letztes die Haferflocken und die Schokolade dazugeben und alles vermischen.

Mit Hilfe eines Eisportionierers oder eines Esslöffels Teigportionen abstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren.  
Dabei ein paar Zentimeter Abstand lassen, da die Mookies beim Backen noch zerlaufen.

Bei 175°C wandern die Mookies jetzt für ca. 15 Minuten in den Ofen.
Die Ränder sollten leicht braun sein. Auf dem Blech etwas auskühlen lassen, da die Mookies frisch aus dem Ofen noch weich sind.

Noch leicht warm mit einem Glas Milch, einer Tasse Tee oder frisch gekochtem Kaffee genießen :)

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Ich mach mich morgen mit jede Menge frisch gebackener Sachen auf dem Weg in die Heimat. Am Wochenende wird dann gearbeitet - irgendwie muss ich mir ja das Geld für die ganzen Backzutaten verdienen ;)


Liebste Grüße,

Miriam 

   



Samstag, 11. April 2015

fluffige Quarktaler [die eigentlich Häschen werden wollten]

Während ich gedanklich noch dem wunderschönen Föhr hinterherhänge, hat das neue Semester begonnen und ich musste Freitag schon um 8 in der Uni sein.

Nene Leute, das ist eindeutig zu früh. Ich hab mich noch im Bett umhergewälzt und alle paar Minuten nach dem Wecker getastet, um noch mal Snooze zu drücken, aber um 7 war dann doch spätestens Schluss.

Das geht mittlerweile morgen so: Aufstehen müsste ich gegen 6. Dann würde ich um kurz nach 7 den Bus kriegen, aber eigentlich viel zu früh an der Uni sein.
Oder ich schlafe bis 7, steige gegen 7.45 ins Auto und kriege dank der frühen Uhrzeit ohne Probleme einen Parkplatz.
Dreimal dürft ihr raten, worauf es in der Regel hinausläuft...

Und damit ich in der Uni auch was zu beißen habe (Frühstück ist bei der Uhrzeit selten drin) und die Vitamine ja nicht die Überhand gewinnen, darf es auch mal etwas Süßes sein.

Darum hab ich leckere Quarktaler gebacken, die im Ursprungsrezept eigentlich putzige Quarkhasen sind.








Für ca. 12 Taler braucht ihr

125g Magerquark
40g Zucker
Schale einer halben Biozitrone
1 Tüte Vanillezucker
1Ei
3EL Öl
2EL Milch
160g Mehl
1TL Backpulver
etwas Butter
zusätzlicher Zucker

So geht's

Quark, Zucker, Zitronenschale, Vanillezucker, Ei, Öl und Milch zu einer glatten Masse verrühren.
In einer kleinen Schüssel Mehl und Backpulver gut vermischen und unter die Quarkmasse kneten, bis ein homogener Teig entsteht.
Für eine halbe Stunde in Ruhe lassen. In der Zeit lässt sich prima eine Folge How I Met Your Mother oder ähnliches einschieben.
Nach der Ruhezeit den Teig nocheinmal durchkneten. Ist der Teig noch zu klebrig, ein wenig Mehl hinzufügen.
Fingerdick ausrollen und mit einem Glas Kreise ausstechen.
Etwas Butter schmelzen und die Kreise damit bepinseln.

Bei 180°C wandern die Kreise jetzt für 10-15 Minuten in den Ofen, bis sie eine leicht goldgelbe Farbe annehmen.
Kurz abkühlen lassen und  erneut mit flüssiger Butter einpinseln. Jetzt die Kreise schnell in etwas Zucker wälzen. Dafür einfach den Zucker auf einen kleinen Teller geben.

Schmecken warm und kalt (auch noch am nächsten Tag) und sind wunderbar fluffig.

Das Originalrezept stammt von Annas Hexenkessel.


Um das Urlaubsthema um die schöne Insel Föhr nocheinmal aufzugreifen:

Ich würde mich wahnsinnig über eure Likes für mein Storchenbild freuen.
Einfach den Link anklicken und das Like dalassen.
http://www.nordsee-glueckstag.de/foehr/84/

Um dieses Bild geht es dabei übrigens




Liebst,

Miriam

Mittwoch, 4. März 2015

Dreierlei Minigugl [hübsch, klein und lecker]

Hallöchen :)


Ihr kennt das bestimmt:

Kleine Kuchen sind praktisch und fies zugleich. Praktisch, weil sie nicht nur super schnell gebacken sind, sondern auch weil sie vielen hungrigen Gästen ohne viel Geschirr serviert werden können. Fies, weil sie nicht nur super schnell gebacken sind, sondern auch genauso schnell wieder im Mund verschwinden und man dann gaaanz dringend noch mindestens einen zweiten Gugl braucht.

Beim Backen konnte ich mich dann nicht für eine Sorte entscheiden und hab direkt drei verschiedene Versionen gemacht. Klassischer Marmor, mit Schuss und Schoki und fürs Gewissen eine mit Früchten.






Ihr braucht für jeweils 16 Minigugl:

Marmor Gugl:

60g weiche Butter
60g Puderzucker
1TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
60g Mehl
6EL Milch
2EL Backkakao
evtl. 1EL Schokotropfen

1. Butter, Zucker, Salz und Ei verrühren. Mehl und 2EL Milch dazugeben
2. Den Teig auf zwei Schüsselchen aufteilen
3. In eine der Schüsseln Kakao, Schokotropfen und 3EL Milch dazugeben und vermischen
4. In die Schüssel mit dem hellen Teig noch 1EL Milch geben
5. Mit einem Teelöffel den Teig jetzt abwechselnd in die Förmchen füllen und bei 175°C ca. 13 Minuten backen
6. In der Form etwas auskühlen lassen. Dann die Form stürzen und die Gugl vollständig auskühlen lassen
7. Wer mag kann noch geschmolzene Kuvertüre auf den kleinen Kuchen verteilen

Baileys Gugl:

50g weiche Butter
50g Zucker
1TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
60g Mehl
5EL Baileys
evtl Schokotropfen

1. Butter, Zucker, Salz und Ei verrühren
2. Mehl, Baileys und Schokotropfen dazugeben und vermischen
3. Mit einem Teelöffel den Teig in die Förmchen füllen und bei 175°C ca. 15 Minuten backen
4. In der Form etwas abkühlen lassen und stürzen
5. Für noch mehr Baileys Geschmack eine zähflüssige Glasur aus Puderzucker und Baileys anrühren und auf den Gugln verteilen

Fruchtige Gugl:

69g weiche Butter
60g Zucker
1TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
70-80g Mehl
80g frische oder TK Früchte (bei mir: TK Beerenmischung)
evtl. 1-2EL Fruchtsaft

1. Butter, Zucker, Salz und Ei verrühren
2. Die leicht angetauten Früchte (und wer mag den Fruchtsaft) unterheben
3. Das Mehl dazugeben vermischen
4. Bei 175°C ca. 15 Minuten backen
5. Auskühlen lassen
6. Bei Bedarf aus Milch und Puderzucker eine nicht zu flüssige Glasur anrühren und auf den Gugln verteilen.

Zu Ostern eignen sich die kleinen Gugl auch prima als Mitbringsel - dafür einfach einen Eierkarton verzieren und die Gugl hineinlegen.

Wer keine Miniguglform hat kann die Rezepte auch verdreifachen und statt Gugln Muffins backen.

Und weil Katzen ja schließlich DER Hit im Internet sind:


Liebste Grüße,
Miriam

Montag, 19. Januar 2015

fluffige Waffeln mit Spekulatius und Amaretto

Hallo ihr Lieben :)


Wer hätte gedacht dass Siegen mehr zu bieten hat als Berge und niedrigere Temperaturen als die, die ich aus dem Ruhrgebiet gewöhnt bin? Zu Weihnachten gab es nämlich Karten für Ralf Schmitz in Siegen und gestern war es dann so weit.
Der Abend war super und wer seinen Humor mag, dem empfehle ich auf jeden Fall die Liveshows.

Für die Show hat mein Papa den langen Weg bis zu mir auf sich genommen und ich habe als Honorierung dieser 150km Fahrt Waffeln gebacken.

Und darin sind die Überbleibsel der Weihnachtszeit namens Amaretto und Spekulatius gewandert.







Ich liebe Waffeln, mache aber viel zu selten welche.
Besuch ist immer die perfekte Gelegenheit um Teig ins Waffeleisen zu schmeißen - schließlich hat man in wenigen Minuten etwas für die Kuchenteller.

Für ca. 12 Waffeln braucht ihr

125g weiche Butter
250g Mehl
1/2 Tütchen Backpulver
3 Eier
3EL Zucker
250ml Milch

Optional

7 Gewürzspekulatius (zerkrümelt)
3EL Amaretto


So gehts:

Butter, Eier und Zucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver und Milch dazugeben. Zum Schluss die Spekulatiuskrümel und den Amaretto untermischen.

Done. Das war's schon.

Dann ab damit ins heiße Waffeleisen und in wenigen Minuten frische Waffeln genießen.

Kleiner Tipp. Habt ihr wie ich ein belgisches Waffeleisen, könnt ihr die Waffeln am nächsten Tag auch einfach in den Toaster stecken. So werden sie knusprig und können bei Bedarf auch mit Nutella, Marmelade, etc. bestrichen oder einfach pur gegessen werden.


Liebste Grüße von der Waffelfront,

die Miri

Montag, 22. Dezember 2014

Zimtdonuts im Miniformat

Merry Christmas oder so.


Im Radio wird man von Weihnachtsliedern erschlagen, überall leuchtet einem Deko entgegen und in den Häusern stehen geschmückte Tannenbäume.

In meiner Wohnung gibts bis auf ein paar Teelichter nur Weihnachten in Gebäckform. Kiloweise Kekse sind gebacken und ich hoffe, dass ich morgen noch das ein oder andere Rezept posten kann.


Und was gehört zu Weihnachten wie das letzte Türchen des Adventskalenders? Genau, Zimt. In allen Variationen und am liebsten jede Menge.

Deswegen gab es bei mir vor kurzem auch leckere kleine Zimtdonuts, die mit ein bis zwei Bissen im Mund verschwinden und sich höchstens noch auf den Hüften wiederfinden lassen.

Aber seid beruhigt. Die kleinen Kringel wurden nicht frittiert, sondern ganz handzahm im Ofen gebacken.








Ein Mini Donutblech oder ein Donutmaker sind bei dem Rezept nicht verkehrt, da der Teig recht flüssig ist. Wer weder das eine noch das andere hat, kann aber auch einfach Muffinförmchen nehmen und ein bissl Teig hineinfüllen. Dann fehlt zwar das Loch, aber das schadet dem Geschmack ja nicht.




Mein Blech hab ich im Sale für einen schlappen Euro bei Kodi gekauft, aber auch im Internet werdet ihr bestimmt fündig.

Für  ca. 48-60 kleine Donuts braucht ihr:

  • 240g Mehl
  • 1TL Backpulver
  • 200g Zucker
  • 240ml Milch
  • 2 Eier
  • 120ml Öl
  • 4EL Apfelmus
  • Zimtzucker


Alle Zutaten bis auf den Zimtzucker zu einem glatten Teig vermischen.
Die Form leicht einfetten und den Teig ungefähr bis zum Rand einfüllen.







Bei 180°C ca. 10-15 Minuten backen, bis die Donuts aufgegangen und leicht gebräunt sind. Direkt aus der Form lösen und in der Zimtzucker Mischung wälzen. Frisch und warm schmecken sie am besten.


Macht euch einen schönen Abend bei einer Tasse Glühwein und ein paar Spekulatius :)

Liebe Grüße,
Miriam

Mittwoch, 2. Juli 2014

Zimtschnecken gehen immer

Hallo ihr Lieben :)


Für viele passt Zimt nur in die Weihnachtszeit - bei mir das ganze Jahr über.

Meine Eltern gehen alle vier Wochen kegeln und ab und an bin ich auch dabei und kriege jedes Mal die Bitte mit auf den Weg, doch was gebackenes mitzubringen - am liebsten mit Zimt.

Dem komme ich immer wieder gerne nach und diesesmal gab es leckere Zimtschnecken, die zwar in meinem Fall nicht durch Optik, aber durch Geschmack überzeugen.






Für ca. 20 Stück braucht ihr:

Teig:

500g Mehl
1PÄ Trockenhefe
50g Zucker
1Prise Salz
200ml Milch
1Ei+1Eigelb
5-6EL Pflanzenöl

Füllung:

85g Zucker
1,5TL Zimt
100g sehr weiche Butter

Guss: 

2-3EL Milch
6EL Puderzucker
1/2 TL Zimt


So gehts:

Für den Hefeteig Mehl, Hefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
Die Milch erwärmen (Mikrowelle oder Herd) und langsam zu der Mehlmischung geben.
Ei und Öl hinzufügen und kneten, bis ein glatter Teig entsteht - das geht am besten mit den Händen.

Den Teig zu einer Kugel formen und mit wenig Öl einreiben.
Zurück in die Schüssel geben und mit einem Küchenhandtuch oder Frischhaltefolie abdecken.
An einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
 
Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten und als Rechteck halbwegs gleichmäßig und ca. 1cm dick ausrollen.

Die weiche Butter auf dem Teig bis in alle Ecken verteilen, Zimt und Zucker mischen und über der Butter verteilen.

An einer langen Seite anfangen den Teig fest zusammen zu rollen, sodass eine lange Rolle entsteht. Die Naht etwas zusammendrücken.

Aus der Rolle  ca. 3cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen.
Wer mag kann die Schnecken noch mit Hagelzucker bestreuen.

Bei 160° Umluft ca. 8 Minuten backen (variiert je nach Ofen) bis die Schnecken goldbraun sind.

Etwas abkühlen lassen und bei Bedarf mit dem Guss beträufeln.

Am besten schmecken die Schnecken noch leicht warm, verschlossen in einer Dose halten sie sich aber durchaus 2-3 Tage.


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 Und während alle um mich herum ihren Urlaub planen sitze ich am Schreibtisch und versuche, mir die Tabelle des International Phonetic Alphabet zu merken - wer hat eigentlich beschlossen dass wir sowas auswendig lernen müssen?


In diesem Sinne - genießt das Wetter und macht euch eine schöne Restwoche :)


Liebe Grüße,

Miriam