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Sonntag, 20. Dezember 2015

Von Rentieren, Schnecken und milden Vorweihnachtstagen

Liebe Kinder, es weihnachtet sehr. Also zumindest laut dem Kalender und den hunderten Menschen, die sich in den Innenstädten tummeln. Von weißer Weihnacht keine Spur, dafür konnte ich die Heizung wieder runterdrehen und meine Mutter hat mir vorhin erzählt, dass bei ihr zum Abendessen gegrillt wird. Abgesehen vom immer leerer werdenden Adventskalender und den fertig verpackten Geschenken auf meinem Schreibtisch könnte diese Vorweihnachtszeit ohne Probleme als netter, milder Herbst durchgehen. Schnee hatten wir hier im Siegerland zwar schon und brauchen tu ich ihn auch nicht wirklich, aber so eine verschneite Landschaft ist schon schön anzusehen.

Um wenigstens etwas weihnachtliches Feeling herzustellen, hab ich die letzten Tage, begleitet vom weihnachtlichen Radiosender, quasi ausschließlich in der Küche verbracht um Unmengen an Keksen und Pralinen herzustellen. 

Die ersten Keksrezepte gibt es heute, den Rest wahrscheinlich morgen, sobald ich im Chaos meiner Wohnung die Kamera wiedergefunden habe.


Los geht's mit Keksen, die sich als das rotnasige Rentier Rudolf tarnen:







Für den Teig:

-          250g Mehl
-          125g Zucker
-          1/2PÄ Vanillezucker
-          1 Ei
-          125g warme Butter
-          1TL Backpulver

Für die Deko:

-          1 Eiweiß
-          Puderzucker
-          Lebensmittelfarbe in braun, rot und schwarz
-          Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle
-          Zahnstocher

So geht’s:

Alle Zutaten für den Teig vermischen bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Auf einer bemehlten Fläche auf die gewünschte Dicke ausrollen und mit einem Ausstecher Herzen ausstechen. Bei 200°C ca. 8-10 Minuten backen oder bis die Ränder goldbraun sind.
Vollständig auskühlen lassen.
Das Eiweiß leicht schlagen und solange Puderzucker unterrühren, bis eine Masse entsteht, die nur langsam vom Löffel herunterfließt. Ist das Icing zu fest, einfach mit wenig! Wasser oder Zitronensaft verdünnen. Meist reichen wenige Tropfen. Den Großteil der Masse braun färben. Ist keine braune Lebensmittelfarbe vorhanden, einfach rot und grün mischen, bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Kleine Mengen Icing schwarz und rot färben. Das braune Icing in den Spritzbeutel füllen und die untere Hälfte des Herzens erst umranden und dann ausfüllen. Mit einem Zahnstocher kann alles gleichmäßig verteilt werden. Danach das Geweih spritzen. Nach wenigen Minuten können die Augen und die Nase mit Hilfe eines Zahnstochers gemalt werden. Alles über Nacht trocknen lassen. Tipp: Wer kein Fan von Icing ist, kann die Rentiere auch mit Schokolade gestalten. Vollmilch für den Kopf und das Geweih, Zartbitter für die Augen und eine rote Schokolinse als Nase.

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Als nächstes gesellen sich still und heimlich kleine und fix zubereitete Marzipanschnecken, die einen Hauch Zimt im Gepäck haben







Für ca. 22 Schnecken braucht ihr:

-          1 Packung Blätterteig (frisch)
-          200g Marzipanrohmasse
-          1TL Zimt
-          1 Ei und 1 Eigelb

So geht’s:

Marzipan, Ei, Eigelb und Zimt mit dem Mixer zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Den Blätterteig ausrollen und mit der Marzipanmasse bestreichen. Von der längeren Seite her aufrollen und in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen bei 200°C ca. 15 Minuten goldgelb backen. 

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Damit sich die kleinen, zerbrechlichen Schnecken nicht so alleine fühlen, haben sie einen größeren Beschützer aus Hefeteig mitgebracht. Die Schnecken haben ein großes Herz, völl mit säuerlichen Äpfel, süßem Marzipan und würzigem Zimt





Für 15-18 Stück benötigt ihr:

-          500g Mehl
-          50g Zucker
-          1PÄ Trockenhefe
-          50g Butter
-          200ml Milch
-          2 Eier

Für die Füllung:

-          40g Butter
-          50g brauner Zucker
-          50g weißer Zucker
-          2TL Zimt
-          2 große Äpfel
-          100g Marzipan
-          3EL gemahlene Mandeln

So geht’s:

Mehl, Zucker und Hefe mischen. Butter schmelzen und mit der Milch verrühren, damit eine lauwarme Mischung entsteht. Zusammen mit den Eiern unter die Mehlmischung rühren bis ein glatter Teig entsteht. Zugedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die beiden Zuckersorten mit dem Zimt vermischen. Die Hälfte unter die Äpfel mischen. Marzipan in kleine Stücke schneiden und mit den Mandeln ebenfalls zu den Äpfeln geben. Alles gut vermischen.
Den Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Fläche zu einem ca. 30x40cm großen Rechteck ausrollen. Die Butter schmelzen und auf dem Teig verteilen. Darüber die restliche Zimtzuckermischung darüber geben und zum Schluss die Apfelmischung darauf verteilen. Von der längeren Seite her aufrollen und in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden. In Muffinförmchen oder direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 175°C ca. 25 Minuten backen. Wer mag kann noch aus Puderzucker und Milch einen Guss anrühren und auf den noch warmen Schnecken verteilen. Schmecken auch noch nach ein paar Tagen gut, wenn man sie für 20 Sekunden in die Mikrowelle gibt.
Das Originalrezept stammt vom wunderbaren Blog kreativfieber. Schaut unbedingt mal vorbei!

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Damit sich Rudolf als Keks nicht so alleine fühlt, wurde auch ihm ein Helfer zur Seite gestellt. Ein Helfer, der sich durch Hafer und leckere Schokolade auszeichnet, Rudolf dadurch aber auch nicht allzu lange helfen kann, bevor er verputzt wird.





Für ca. 20 Doppelkekse benötigt ihr:

-          100g Butter
-          200g Haferflocken
-          50g Kokosraspeln
-          2 Eier
-          180g Zucker
-          50g Mehl
-          2TL Backpulver
-          250g Schokolade

So geht’s:

Butter schmelzen und mit Haferflocken, Kokos, Eiern und Zucker verrühren. Mehl und Backpulver mischen und über die Masse sieben. Alles gut vermischen. Aus dem Teig Kugeln in Marzipankartoffelgröße formen und mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Leicht platt drücken und bei 175°C ca. 12 Minuten backen bis die Kekse goldbraun sind. Vollständig abkühlen lassen. Die Schokolade schmelzen und jeweils einen Klecks auf die Hälfte der Kekse geben. Einen weiteren Keks daraufsetzen und leicht andrücken. Bei Bedarf mit weiterer Schokolade verzieren.
Das Originalrezept habe ich bei Maras Wunderland gefunden. Meine Kekse sehen zwar nicht ganz so schön aus, schmecken aber trotzdem wunderbar :)


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Habt einen wunderbaren Start in die Woche!

Liebe Grüße,

Miriam

Freitag, 1. Mai 2015

Halb Muffin, halb Cookie - der Mookie

Hybride sind in der Welt des Backens mittlerweile fast normal.
Da gibt es Menschen, die einfach mal Croissants mit Donuts kreuzen und schon steht die halbe Welt Schlange um so ein Teilchen zu probieren.


Ich hab's da lieber etwas bodenständiger. Heute werden zwei Dinge gekreuzt, die zwei meiner liebsten Gebäckeigenschaften (wobei, kann man sich bei so vielen leckeren Sachen eigentlich wirklich festlegen?) vereinen: Die Fluffigkeit von Muffins und die Knusprigkeit von Cookies.

Et voilà: Der Mookie.






Vor gefühlt einem Jahr habe ich die in der Sendung "Enie backt" gesehen und fand die Idee klasse.

Und was soll ich sagen: Die sehen nicht nur gut aus, die schmecken auch super. Es sind sogar Banane und Haferflocken enthalten. Damit werden die Teilchen ja quasi gesund ;)


Für 10-12 Mookies braucht ihr

1 Ei
140g braunen Zucker
1PÄ Vanillezucker
125g weiche Butter
75g Apfelmus
1 Banane (je reifer desto besser)
150g Mehl
1/2TL Backpulver
1TL Salz
150g Schokotröpfchen oder Chunks
100g Haferflocken

So geht's

Ei, Zucker, Vanillezucker und Butter cremig rühren.
Danach das Apfelmus untermischen.
Die Banane schälen, mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls unter den Teig mischen. 
Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen und unter den Teig rühren.
Als letztes die Haferflocken und die Schokolade dazugeben und alles vermischen.

Mit Hilfe eines Eisportionierers oder eines Esslöffels Teigportionen abstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren.  
Dabei ein paar Zentimeter Abstand lassen, da die Mookies beim Backen noch zerlaufen.

Bei 175°C wandern die Mookies jetzt für ca. 15 Minuten in den Ofen.
Die Ränder sollten leicht braun sein. Auf dem Blech etwas auskühlen lassen, da die Mookies frisch aus dem Ofen noch weich sind.

Noch leicht warm mit einem Glas Milch, einer Tasse Tee oder frisch gekochtem Kaffee genießen :)

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Ich mach mich morgen mit jede Menge frisch gebackener Sachen auf dem Weg in die Heimat. Am Wochenende wird dann gearbeitet - irgendwie muss ich mir ja das Geld für die ganzen Backzutaten verdienen ;)


Liebste Grüße,

Miriam 

   



Donnerstag, 1. Januar 2015

Hochzeitsgastgeschenke in rot [Herzkekse mit Modellierschoki]

Frohes neues Jahr ihr Lieben :)



Nach meinem unspektakulären Start ins neue Jahr - zwei Stunden vorher bin ich mit einer Hausarbeit fertig geworden für die am 31. das Abgabedatum war - hab ich den Tag heute ruhig angehen lassen und es endlich geschafft mein Auto zu waschen. Spannender Jahresanfang also.

Kurz vor Weihnachten war ich auf der Hochzeit meiner Mutter und sie hatte mich ursprüunglich gefragt ob ich mich um die Torte kümmern möchte.
Durch ein Praktikum hatte ich dafür allerdings keine Zeit und ich ewiß auch nicht ob meine besser gewesen wäre als die gekaufte - die war nämlich verdammt lecker :D

Mit leeren Händen (neben dem Geschenk natürlich) wollte ich aber auch nicht auftauchen. Und hab mich an die Umsetzung meiner Gastgeschenkidee gemacht.






Für ca. 15-20 Kekse braucht ihr:

- 150g Butter
- 100g Zucker
- 1 Ei
- 300g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1TL Zitronenabrieb

Für die Modellierschokolade:

- 250g weiße Kuvertüre
- 90g Glukosesirup (alternativ Karamellsirup)
- rote Lebensmittelfarbe (bei mir Wilton Gelfarbe)

 außerdem:
- Herzausstecher
- Keksstempel

So gehts:

Die Zutaten für die Kekse zu einem glatten Teig vermischen und auf die gewünschte Dicke ausrollen. Mit dem Herzausstecher ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen.

Modellierschokolade (mehrere Monate haltbar):

Am besten bereits einen Tag vorher vorbereiten, weil die Schoki ein paar Stunden zum auskühlen braucht.

Die Kuvertüre klein hacken und in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen. Den Glukosesirup ebenfalls erwärmen. Die Zutaten lassen sich besser vermischen, wenn sie auf gleicher Temperatur sind.

Dann einfach den Sirup zu der geschmolzenen Schokolade geben und langsam verrühren, bis sich die Komponenten zu einer Masse verbunden haben.

Die Modellierschokolade in Frischhaltefolie einwickeln und etwas platt drücken - so kühlt sie schneller ab.

Bei Zimmertemperatur (oder wenns schneller gehen muss auch im Kühlschrank) rund 10 Stunden abkühlen lassen.

Eingefärbt hab ich die Schokolade nach der Herstellung, es geht aber auch vor dem vermischen mit dem Glukosesirup.

Nach dem Abühlen auf etwas Puderzucker ausrollen und mit dem gleichen Ausstecher wie vorher Herzen ausstechen und den gewünschten Spruch aufstempeln.

Ein bisschen weiße Schokolade schmelzen und die Kekse damit dünn bestreichen. Dann die Modellierschokoladeherzen auflegen und leicht andrücken.

Und schon ist ein hübsches Gastgeschenk fertig. In anderen Formen und mit anderen Sprüchen auch eine schöne Geschenkidee für Geburtstage oder Parties.

Zum einfacheren Transport und Aufbewahrung hab ich die Kekse einzeln in kleine Plastiktütchen verpackt.

Meine Mutter und die Gäste haben sich gefreut und konnten eine Erinnerung an einen schönen Tag mit nach Hause nehmen.


Habt ihr noch andere schöne Ideen für Gastgeschenke?

Liebe Grüße,
Miriam


Bezugsquellen:

Ausstecher und Stempel: amazon
Tütchen: Action

ps. Das Rezept für die Modellierschokolade ist von der wunderbaren Sally.

Montag, 1. Dezember 2014

Rudolph the red nosed cookie [Rentier Kekse]

Hallo ihr Lieben :)


Im Internet weihnachtet es bereits und das erste Adventskalendertürchen konnte auch schon geöffnet werden.

Übervolle Innenstädte lassen mich erschauern und damit das Onlineshopping vom gemütlichen Sofa in der warmen Wohnung aus noch bequemer wird, gibts dazu Rentierkekse.






Das Keksrezept ist das gleiche wie hier und hat für 16 Rentiere gereicht.

Einen Rentier Ausstecher hatte ich trotz stetig wachsender Sammlung nicht zu Hand, braucht man auch nicht. Es reicht ein Ausstecher für ein Lebkuchenmännchen, der einfach umgedreht wird. Mit ein bisschen Fantasie erkennt man dann auch schon die Form für das Rentier.

Nach dem Backen und Auskühlen lassen muss das Tierchen nur noch verziert werden. Das geht am besten mit geschmolzener Schokolade, einem Spritzbeutel und einer kleinen Lochtülle.

Die rote Nase besteht aus eingefärbter Modellierschokolade.
Dazu findet ihr im Internet diverse Rezepte, es kommt aber Mitte/Ende Dezember noch einen Post zu Modellier- schokolade mit Rezept.

Tip: Ihr könnt natürlich auch euer liebstes Keksrezept nehmen. Achtet aber darauf dass kein Backpulver/Natron enthalten ist, damit die Kekse ihre Form behalten ;)

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Ich hoffe ihr habt ein paar entspannte Vorweihnachtstage und lasst euch nicht stressen.

Liebe Grüße,
Miriam


Sonntag, 16. November 2014

Knöpfe zum Vernaschen [bunte Knopfkekse]

Hallo ihr Lieben :)


Mit meinen 25 Baustellen komme ich kein Stück weiter und widme mich lieber ein paar schönen Dingen.
Samstag hab ich mich zwischen hunderten anderen Menschen durch viel zu gut beheizte Geschäfte gedrückt und war jedes Mal froh, wenn es wieder frische Luft gab. Samstags shoppen ist einfach nix mehr für mich. Irgendwann wird da auch der geduldigste Mensch aggressiv...

Am Sonntag hab ich die Harry Potter Ausstellung im Kölner Odysseum mit der Kamera bewaffnet unsicher gemacht und muss sagen, dass ich ein klein bisschen enttäuscht war für den hohen Preis (als Student gabs wenigstens noch ein paar Euro Rabatt). Schön wars trotzdem

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Ich will aber gar nicht weiter darüber meckern dass mir sonst für alles Schöne die Zeit fehlt, sondern euch bei dem Mistwetter ein paar bunte Knopfkekse zeigen, die nicht nur gut aussehen, sondern mir zu einer schicken Küchenmaschine verholfen haben.




Das Rezept ist super einfach und perfekt für die ungeldudigen Bäcker unter uns - der Teig muss nämlich nicht im Kühlschrank ruhen.

Für ca. 40 Kekse braucht ihr:

150g zimmerwarme Butter oder Margarine
100g Zucker
1Ei
300g Mehl (evtl etwas mehr)
1 Prise Salz

So gehts:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und mit einem runten Ausstecher (Glas, etc.) Kreise ausstechen. Mit einem etwas kleineren runden Ausstecher in die Kreise drücken (aber nicht durchdrücken). Ein Stohhalm wir benötigt um die Knopflöcher auszustechen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen bis die Kekse ganz leicht gebräunt sind.

Mit den Wilton Gelfarben hab ich den Teig in den Farben des Regenbogens eingefärbt.

Ich habe meine Knopfkekse beim Sanella Gewinnspiel eingereicht und konnte es kaum glauben, als ich Anfang November meinen Namen auf der Gewinnerliste entdecken konnte. Sanella verlost bis Ende Dezember 555 Moulinex Küchenmaschinen die das Backen und Kochen erleichtern.

Noch könnt ihr mit euren Keksen teilnehmen!

Ich bin übrigens ganz verliebt in das Keksrezept und werde es auch für die Weihnachtszeit verwenden - dann vielleicht noch mit einem Hauch Gewürzen oder Orangenschale.


Habt ihr schonmal Knopfkekse gebacken?

Liebe Grüße,
Miriam 



Samstag, 25. Oktober 2014

Espresso Mandel Kekse [à la sweet paul]

Hallo von der Praktikantenfront :)


Long time ago hat das letzte Rezept von mir den Weg ins world wide web gefunden.
Damals befand ich mich mitsamt Laptop noch im wunderschönen Edinburgh bei strahlendem Sonnenschein und mehr als 20 Grad - jetzt sitze ich mit Fleecepulli im kalten Deutschland auf meinem Bett und warte die letzte Stunde ab, bevor es zur Arbeit geht - zwei Artikel für die Lokalzeitung stehen an und am Wochenende sind die Freien Mitarbeiter am Zug. Ich könnte mir sonst auch keine schönere Beschäftigung meinen Samstag zu verbringen, vorstellen.
Eigentlich freue ich mich schon und hoffe bloß, dass der Regen bis morgen wartet.

Im Moment finde ich keine Zeit um mich in die Küche zu stellen. Unter der Woche wird den ganzen Tag gearbeitet und am Wochenende irgendwie auch... Und jeder sagt das Studentenleben wär gechillt. Im Moment bin ich ja dann doch eher Praktikant. Aber naja, was tut man nicht alles für die Zukunft :)

Damit ich nicht irgendwann im Büro mit dem Kopf auf die Tastatur knalle und einfach einschlafe, hab ich letztens noch ein paar Espresso-Mandelkekse gebacken.
Man kann sich beim Essen ja einreden, dass das enthaltene Koffein aufpusht.






Für ca. 10 Kekse braucht ihr:

• 200 g Mehl +etwas zum ausrollen
• 30 g gemahlene Mandeln
• 75 g Zucker
• 1 Prise Salz
• 1 Ei
• 100 g kalte Butter in kleinen Stücken
• 100 g Amarettini
• 80 ml Espresso

So gehts:

Zuerst den Espresso kochen (wer keinen Espresso hat, kann auch normalen Kaffee nehmen).
Danach Mehl, Mandeln, Zucker, Salz, Ei und Butter zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie umwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
In der Zwischenzeit die Amarettini in eine Schüssel geben und zerbröseln und mit dem abgekühlten Espresso begießen. Immer wieder umrühren.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas o.ä. Kreise mit ca. 6cm Durchmesser ausstechen.
Auf die Hälfte der Kreise einen Klecks der Amarettini Mischung geben und einen zweiten Teigkreis darüberlegen. An den Rändern festdrücken, damit die Füllung nicht ausläuft.
Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und losknuspern :)

Montag, 2. Juni 2014

sumbitches - Miststücke [Cookies aus HIMYM]

Hallo ihr Lieben :)


Damit das baldige Ende von How I Met Your Mother nicht so schwer fällt, oder auch einfach nur weil Kekse super sind, gibt es heute ein Rezept für sumbitches.

Diese erdnussigen Kekse mit Karamell und Schokolade (alleine die Kombi ist der Hammer) gab es in der ersten Folge der letzen Staffel zu sehen.

Die in der deutschen Synchro genannten Miststücke sind super schnell gemacht und alle "Testesser" waren begeistert.
Von der Konsistenz erinnern sie wenn man sie rechtzeitig aus dem Ofen holt und nicht wie ich bei der ersten Fuhre die Nachbarskatze krault an die weichen Subwaycookies.






Für ca. 25 Stück (je nach Größe) benötigt ihr:

- 220g Butter
- 180g weißer Zucker
- 200g brauner Zucker
- 220g Erdnussbutter (cremig)
- 2 Eier
- 240g Mehl
- 1TL Backpulver
- 1/2 TL Salz
- 20-30 Rollos (Schokolade mit Karamell)

So gehts:

Butter, die beiden Zuckersorten und die Erdnussbutter zusammenrühren bis eine cremige Masse entsteht.
Die Eier dazugeben und untermischen.
Mehl, Salz und Backpulver vermischen und unter die Butter-Zucker Masse mixen, bis eine homogene Masse entstanden ist.
Die Rollos vierteln und unter den Teig heben. Das ganze für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Aus dem Teig kleine Kugeln formen und nicht zu dicht auf ein Backblech setzen. Mit der Hand etwas plattdrücken.
Bei 175°C für ca. 13 Minuten backen, bis die Kekse hellbraun und noch etwas weich sind. Auf dem Backblech fünf Minuten abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

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Das Originalrezept findet ihr übrigens hier.

Und nun wünsche ich viel Spaß beim backen und bei der letzten Staffel meiner Lieblingsserie :)


Liebe Grüße,

Miriam


Sonntag, 13. April 2014

Kükenkekse - zu Ostern

Hallo ihr da draußen,

während ich mich noch nicht ganz zwischen T-Shirt und Winterjacke entscheiden kann, steht schon fast Ostern vor der Tür und ich habe passend dazu nach einer Idee, die ich irgendwann mal bei Pinterest gefunden habe, ein paar Kükenkekse mit gefärbtem Royal Icing gemacht.





Im Prinzip sind das einfache Mürbeteigkekse und wenn ihr, anders als ich, das Blech nicht auf einen wackeligen Untergrund stellt, bleiben auch mehr Kekse heile und bereit zum Verzieren.

Entweder nehmt ihr euer liebstes Mürbeteigrezept oder dieses hier:



250g Mehl
125g Butter
110g Zucker
1PÄ geriebene Orangen- oder Zitronenschale

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und den in Frischhaltefolie eingewickelt eine gute halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach ca. 3mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. 

Die Kekse bei 170°C 8 bis 10 Minuten backen und etwas abkühlen lassen, da sie frisch aus dem Ofen noch etwas weich sind.

Nach dem vollständigen abkühlen verzieren.

Für das Icing braucht ihr:

1 Eiweiß
200-250g Puderzucker
evtl. Zitronensaft

Eiweiß und Puderzucker mischen, bis eine homogene Masse entsteht. Der Zitronensaft bringt ein bisschen mehr Geschmack in das Icing und hilft, falls die Masse zu dickflüssig ist.

Das Icing sollte, wenn es vom Löffel in die Schüssel tropft, sich kurz danach mit dem Rest in der Schüssel wieder verbinden.
Auf 4 Schüsseln aufteilen und den größten Teil gelb färben. Einen Part weiß lassen und zwei kleine Mengen schwarz und orange färben.
Ich habe dafür die Wilton Gelfarben benutzt. Die gibts günstig z.B. bei amazon.

Mit einem Spritzbeutel oder Löffel das gelbe Icing auf dem Keks verteilen und versuchen, einen gleichmäßigen Rand zu ziehen.
5 Minuten trocknen lassen und dann vorsichtig mit dem weißen Icing die Augen aufbringen.
Mit einem Schaschlikspieß Füßchen, Schnabel und die Pupillen aufzeichen und am Besten über Nacht gut durchtrocknen lassen. 

Die Küken sind eine nette Idee als Mitbringsel oder als essbare Deko auf dem Osterkaffeetisch.

Liebe Grüße,

Miriam