Montag, 6. Juli 2015

Die Minions sind los [Minion Cupcakes]

Sie sind klein, quietschgelb und lieben Bananen.

Seit letzter Woche Donnerstag machen die niedlichen Minions die Kinos unsicher und eine Welle an Merchandise überschwemmt die Läden und das Internet.


Kevin, Stuart, Bob und Co. finde ich seit dem ersten Despicable Me schon klasse und heute geht es dann mit einer guten Freundin auch endlich in den Minions Film - bin schon gespannt darauf wie die kleinen gelben Wesen zu Gru kommen ;)

Passend dazu gibt es heute Minion Cupcakes





Als Basis dienen ein paar einfache Schokomuffins.
Dafür könnt ihr einfach euer liebstes Rezept nehmen - egal, ob Schoko, Nuss, Vanille, etc.


Für die Minions habe ich weißen Marshmallowfondant mit Gelpaste (Wilton) eingefärbt und mit
einem Glas Kreise ausgestochen (Die Kreise sollten minimal größer als der Muffin sein)

Mit der großen Seite einer Spritztülle habe ich aus dem Fondant die Kreise für die Augen ausgestochen.

Für die silbernen "Ränder" habe ich den Fondant mit etwas schwarzer Gelpaste grau gefärbt und mit zwei unterschiedlich großen Tüllen ausgestochen.

Die Pupillen, der Mund und die Bänder an den Seiten sind mit schwarzem, essbarem Stift aufgemalt.
Dafür kann natürlich auch Fondant genutzt werden.

Mit ein paar Tropfen Vodka und silbernem Luster Dust (Puderfarbe) hab ich noch den grauen Fondant angemalt, damit das Ganze einen metallischen Glanz bekommt.

Die Muffins sind mit Nutella eingestrichen, damit der Fondant besser hält.

Damit die Einzelteile aneinander haften kann einfach ein wenig Wasser mit einem Pinsel aufgetragen werden. Dadurch wird der Fondant weich und klebrig.


_______________________

Wenn ich mich nachher auf dem Weg zum Kino mache, bringe ich meiner Freundin ein paar der Minions mit - die findet die Kleinen nämlich genauso super wie ich :D


Liebe Grüße,
Miriam


Tipp: Fondant findet ihr mittlerweile in vielen gut sortierten Supermärkten (Kaufland, Real, etc.). Die silberne Puderfarbe hab ich bei Real gefunden.

Samstag, 4. Juli 2015

frisch-fruchtige Wassermelonentorte mit Joghurt

Liebe Menschen da draußen - alle die einen Pool im Garten haben werden von mir zutiefst beneidet.

Als Julikind sollte ich mich eigentlich über den Sommer freuen, aber in meiner Dachgeschosswohnung ist es einfach zu warm - allerdings ist es draußen (und in den Räumen der Uni) noch wärmer.

Meine besten Freunde sind derzeit daher der Ventilator und die Wassermelone.
Immer nur Melone pur ist auf Dauer aber auch langweilig. Also musste ein Kuchen her, der nicht allzu viel Zeit im Backofen verbringen muss.

Da kam der Pin der Küchenzuckerschnecke mit ihrer Melonentorte genau richtig.

Ich hab die Torte etwas abgewandelt, aber schaut euch auf jeden Fall auch  das Originalrezept an.






Die Menge ist für eine 26er Springform.

Teig

130g Butter
90g Zucker
150g Mehl
2 Eier
1PÄ Waldmeister Götterspeise
1TL Backpulver

Füllung

500g Naturjoghurt (3,5% Fett)
100g Zucker
12 Blatt Gelatine
50ml Zitronensaft
200ml Sahne
450g Wassermelonenfleisch

Guss

300ml Wassermelonensaft
Saft einer halben Zitrone
6 Blatt Gelatine
(bei Bedarf: 50g Zucker)

So geht's

  1. Butter und Zucker ca. 2 Minuten aufschlagen
  2. Eier einzeln unterrühren
  3. Mehl, Backpulver und Götterspeisenpulver mischen und in die Buttermischung sieben
  4. Zügig untermischen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen
  5. Bei 160°C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen
  6. Melone entkernen, in kleine Würfel schneiden und in einem Sieb abtropfen lassen
  7. Gelatine in etwas Wasser ca. 10 Minuten einweichen lassen
  8. Ausdrücken und mit dem Zitronensaft auf dem Herd oder in der Mikrowelle auflösen
  9. Die Mischung unter den Joghurt rühren, Zucker hinzufügen und die Schüssel in den Kühlschrank stellen
  10. Sahne steif schlagen und ebenfalls in den Kühlschrank stellen
  11. Sobald die Joghurtmasse zu gelieren beginnt, Sahne und Melonenstücke untermischen
  12. Auf den Tortenboden geben, glatt streichen und für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Torte fest ist
  13. Für den Guss die Wassermelone pürieren und durch ein Sieb streichen, bis ihr 300ml Saft habt
  14. Diesen mit dem Zitronensaft mischen
  15. Die Gelatine in etwas Wasser ca. 10 Minuten einweichen lassen
  16. Ausdrücken, zu der Saftmischung geben und in der Mikrowelle oder auf dem Herd auflösen
  17. Etwas Abkühlen lassen und auf die Joghurtmasse geben
  18. Für zwei weitere Stunden in den Kühlschrank geben, bis alles fest ist
  19. Nach Belieben dekorieren und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren

Perfekt für heiße Sommertage. Durch die Melone und den Joghurt ist die Torte super erfrischend und nicht zu schwer.

Die Torte ist (leider mit Fehler bei der Melonenmengenangabe) auch im Sommermagazin des Medienhauses Bauer aus meiner Heimat erschienen


Liebe Grüße und hoffentlich eine baldige leichte Abkühlung,

eure Miriam

Mittwoch, 24. Juni 2015

selbstgemachte Milchschnitte [schmeckt wie das Original]

Ein paar Tage Sonnenschein und schon ist es wieder so kühl, dass ich eigentlich die Heizung anschmeißen könnte.

Stattdessen backe ich lieber - schließlich wärmt die Hitze des Ofens auch ein bisschen und am Ende ist mir nicht nur warm, sondern ich habe auch etwas leckeres zum Kaffee.

Etwas nicht zu schweres, aber gleichzeitig cremiges sollte es werden.
Was bietet sich da besser an als selbstgemachte Milchschnitte mit fluffigem Biskuit und leckerer Sahnefüllung?






Das Rezept stammt von dem genialen Channel kochkino.



Für 9 Stück benötigt ihr:

Teig:

4 Eier auf Raumtemperatur
100g Mehl
80g Zucker
1 Prise Salz
20g Backkakao
30ml Wasser

Creme:

400ml kalte Schlagsahne
1PÄ Vanillezucker
1TL Honig
3-4 Tropfen Orangenaroma
100g weiße Schokolade

So geht’s:

Für den Schoko Biskuit:


  1.  Die Eier mit dem Zucker aufschlagen, bis die Masse hell und schaumig ist
  2. Mehl mit Kakao und Salz mischen
  3. Mehlmischung und Wasser zu der Eiermischung geben und verrühren
  4. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und glatt streichen
  5. Bei 170°C Ober-/Unterhitze ca. 10 Minuten backen
  6. Direkt nach dem Backen den Biskuit mit der Oberseite nach unten auf eine 2te Lage Backpapier legen, die jetzt obere Lage Backpapier vorsichtig ablösen und locker wieder drauf legen
  7. Den Biskuit wieder umdrehen, mit einem Küchentuch abdecken und vollständig auskühlen lassen
  8. Nach dem Abkühlen den Teig in Rechtecke schneiden (ca. 11x5cm)

Für die Creme:


  1. Die Schokolade grob hacken und über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen und  abkühlen lassen
  2. Die Sahne mit dem Vanillezucker, dem Honig und dem Orangenaroma aufschlagen
  3. Einen kleinen Teil der Sahne zu der Schokolade geben und gut vermischen
  4. Danach die restliche Sahne dazugeben
  5. Die Creme auf der Hälfte der Biskuitböden verteilen und die andere Hälfte darauf setzen
  6. Für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ziehen lassen


Das Orangenaroma gibt der Creme den typischen Milchschnittegeschmack, also besser nicht weglassen ;) 

Klingt nach einem größeren Aufwand als es tatsächlich ist und der Geschmack der Selbstbauversion kommt mehr als nah an das Original heran.

Liebste Grüße,
Miriam 

Sonntag, 14. Juni 2015

Fruchtiges Eis für heiße Tage

Sommerzeit ist Eiszeit!

Vor ein paar Tagen habe ich es endlich geschafft, die heimische Lieblingseisdiele unsicher zu machen - seit der Eröffnung ist die der Familienfavorit.

In Siegen gibt es auch die ein oder andere Eisdiele. Durch die vielen Berge (hätte mir das mal einer gesagt bevor ich mich damals eingeschrieben habe) sind die aber nicht mal eben zu erreichen.

Da muss Ersatz her.






Also hab ich die tiefgefrorenen Beeren aus meinem Minitiefkühlfach gekramt und mit Schwung in die neu erworbene Küchenmaschine geworfen.
So ein Ding dass alles klein kriegt ist schon super, auch wenn ich mir ein relativ günstiges Modell zugelegt habe (eine Philips HR7627/02, knapp 30€ via ebay).

Zu den zermalmten Beeren gesellte sich noch cremige Sahne und ein bisschen Zucker, damit das Eis nicht allzu sauer wird ;)

 Ein richtiges Rezept hab ich allerdings nicht.

Zu den ca. 300g TK Beerenmischung  hab ich ein kleines Tetra Pak Sahne und 10EL Zucker gegeben. So ist die Mischung nicht zu süß und die säuerlichen Beeren kommen gut zur Geltung.

Die hübsche Farbe macht richtig Lust auf Sommer - jetzt muss nur noch das Wetter so gut bleiben :D


Sonnige Grüße :)

Freitag, 1. Mai 2015

Halb Muffin, halb Cookie - der Mookie

Hybride sind in der Welt des Backens mittlerweile fast normal.
Da gibt es Menschen, die einfach mal Croissants mit Donuts kreuzen und schon steht die halbe Welt Schlange um so ein Teilchen zu probieren.


Ich hab's da lieber etwas bodenständiger. Heute werden zwei Dinge gekreuzt, die zwei meiner liebsten Gebäckeigenschaften (wobei, kann man sich bei so vielen leckeren Sachen eigentlich wirklich festlegen?) vereinen: Die Fluffigkeit von Muffins und die Knusprigkeit von Cookies.

Et voilà: Der Mookie.






Vor gefühlt einem Jahr habe ich die in der Sendung "Enie backt" gesehen und fand die Idee klasse.

Und was soll ich sagen: Die sehen nicht nur gut aus, die schmecken auch super. Es sind sogar Banane und Haferflocken enthalten. Damit werden die Teilchen ja quasi gesund ;)


Für 10-12 Mookies braucht ihr

1 Ei
140g braunen Zucker
1PÄ Vanillezucker
125g weiche Butter
75g Apfelmus
1 Banane (je reifer desto besser)
150g Mehl
1/2TL Backpulver
1TL Salz
150g Schokotröpfchen oder Chunks
100g Haferflocken

So geht's

Ei, Zucker, Vanillezucker und Butter cremig rühren.
Danach das Apfelmus untermischen.
Die Banane schälen, mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls unter den Teig mischen. 
Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel mischen und unter den Teig rühren.
Als letztes die Haferflocken und die Schokolade dazugeben und alles vermischen.

Mit Hilfe eines Eisportionierers oder eines Esslöffels Teigportionen abstechen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren.  
Dabei ein paar Zentimeter Abstand lassen, da die Mookies beim Backen noch zerlaufen.

Bei 175°C wandern die Mookies jetzt für ca. 15 Minuten in den Ofen.
Die Ränder sollten leicht braun sein. Auf dem Blech etwas auskühlen lassen, da die Mookies frisch aus dem Ofen noch weich sind.

Noch leicht warm mit einem Glas Milch, einer Tasse Tee oder frisch gekochtem Kaffee genießen :)

_____________________
 
Ich mach mich morgen mit jede Menge frisch gebackener Sachen auf dem Weg in die Heimat. Am Wochenende wird dann gearbeitet - irgendwie muss ich mir ja das Geld für die ganzen Backzutaten verdienen ;)


Liebste Grüße,

Miriam